Dienstag, 5. Mai 2015

"LODERNDE WEISHEIT" - MEIN "HEXEN" - E-BOOK




Zeit: Mittelalter. Ort: eine nicht genannte deutsche Stadt. 
 
Auch hier hat der Wahnsinn der Hexenverfolgungen Einzug gehalten. Der oberste Hexenrichter Marcus von Hohenstein waltet gnadenlos seines Amtes, die Kerker quellen über von Frauen, die der Hexerei und Unzucht mit dem Teufel angeklagt sind. Als er eines Tages infolge einer unglücklichen Fügung das Haus des angesehenen Händlers  Hannes Ehrenpreis betritt, lernt er dessen Frau Mechthilde kennen. Meister Ehrenpreis hat Aisha, wie sie damals noch hieß, einst aus dem Orient nach Deutschland heimgeführt, um sie aus elenden Verhältnissen zu retten. Marcus von Hohenstein ist seit diesem Treffen von ihrer außergewöhnlichen Schönheit besessen. Er schmiedet einen perfiden Plan, um Mechthilde gefügig zu machen und setzt damit eine Kettenreaktion in Bewegung, die er nicht absehen konnte. Sie und der Hexenrichter werden Opfer eines Liebestrankes, der unstillbare Begierde in beiden weckt.
In unserer Zeit führt das Schicksal drei Menschen zusammen, die einst in der vielfältigsten Art und Weise Schuld auf sich geladen haben. Ein dramatisches, lebensgefährliches Ereignis bietet ihnen die Gelegenheit, diese Schuld zu tilgen. Lesen sie, ob die Wiedergeborenen diese Chance nutzen.

SEX - CRIME & HISTORY WÄRE AUCH EINE GUTE KURZBESCHREIBUNG!
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LESEPROBE



Sie öffnet die Tür ganz, mit vorsichtiger Bewegung und tritt zögernd in den Raum.
Er ist unglaublich groß, hoch und eiskalt.
Die junge Frau fröstelt und zieht den Umhang enger um sich, blickt sich forschend um.
"Was führt Euch zu mir, schöne Mechthilde?" spricht sie eine wohlbekannte Stimme alsbald an. Deren Besitzer ist lautlos und ganz nahe hinter sie getreten;  denkt nicht daran, diese Position zu verlassen.
Mechthilde fährt herum.
Ihr Herz pocht wild, und sie verflucht ihre Unbesonnenheit, sich auf dieses Abenteuer eingelassen zu haben.
"Euer Ehren! Ich wollte mit Euch sprechen", flüstert sie.
Sie ist in einen grüßenden Knicks versunken und blickt nun aus dieser Position auf die hohe, schlanke, schwarz gewandete Gestalt von Marcus von Hohenstein.
"Verzeiht, dass es hier so ungemütlich ist, aber ich habe keinen Besuch erwartet", reicht er ihr die Hand und zwingt sie höflich, sich zu erheben.
Seine Stimme und seine Bewegungen sind von einschmeichelnder Sanftheit; man kann ihnen auch nicht eine gewisse Eleganz absprechen.
Er sieht gut aus, schießt es ihr durch den Kopf. 
Verlegen senkt sie den Blick, da sie seine forschenden Augen auf ihrem Gesicht spürt, und es ist ihr, als wenn er ihre Gedanken lesen könnte..
Marcus von Hohenstein hat ihre Hand all die Zeit nicht losgelassen.
Ergreift sie jetzt sogar mit einer mehr als herzlichen Bewegung mit beiden Händen und führt die ihm zögernd Folgende zu einem prachtvollen Stuhl mit hoher Lehne und weichen Kissen, der in der Nähe einer verloschenen Feuerstelle steht.
"Ich werde uns Feuer machen", meint er, ohne sie dabei aus den Augen zu lassen.
"Ich glaube, dass wir eine längere Unterredung haben werden.“
„Habe ich recht?" fragt er in diesem fast zärtlichen Ton, wobei sie seine Augen aber beunruhigend  fixieren.
Es ist sehr eigenartig, aber sie kann sich weder der Wirkung seiner Stimme, noch der seiner Augen entziehen.
Und sie will es auch gar nicht.
Marcus von Hohenstein hantiert mit gelassenen Bewegungen, und alsbald erfüllt Prasseln und der helle Schein eines Feuers einen kleinen Teil des großen Raumes, der Rest liegt im Dunkeln.
Der Hohensteiner hockt vor der Feuerstelle und starrt in die Flammen.
"Ich liebe das Feuer.“
„Ihr auch?" murmelt er, während er seine Hände bedenklich nahe über die Flammen streifen lässt.
Mechthilde nickt automatisch.
Erschrickt und fröstelt, als ihr der Doppelsinn dieser Bemerkung klar wird.
"Wollt ihr nicht ablegen?" fragt der Hexenrichter, ohne ihr Erschrecken zu beachten.
Seine Stimme ist weiterhin von betörender Sanftheit.
Er tritt hinter den Stuhl, in dem sie Platz genommen hat, öffnet die Fibel, die den Umhang zusammen hält, der daraufhin über ihre wohlgeformten Schultern herab gleitet und die schöne, ebenmäßige Gestalt freigibt.
Sie spürt seine Blicke, die abschätzend an ihr auf- und abgleiten, sich dabei sehr viel Zeit lassen.
Mechthilde ist völlig verwirrt.
Fühlt sich wie das Opfer einer großen, schwarzen, seidigpelzigen Spinne, die sie langsam und genussvoll in einen Kokon aus klebrigen Spinnenfäden wickelt und bereut schon längst, dass sie diesen Mann alleine aufgesucht hat.
Aber jetzt ist es zu spät, und sie versucht den Bann zu brechen, den er über sie gelegt hat.
„Ich bin zu Euch gekommen, weil ich Fürbitte leisten wollte für die Marianne Nottinger und für Druidgen Mauermann", setzt sie an.
Erschrickt ganz schrecklich, als Marcus von Hohenstein mit wild funkelnden Augen herumfährt.
"Ihr wollt was? Fürbitte leisten für zwei uneinsichtige Hexen", zischt er  mit völlig veränderter, von unglaublichem Hass erfüllter Stimme.
„Oder wollt ihr gar behaupten, sie seien keine Hexen?“
„Wisst ihr, was ihr da tut? Das ist Ketzerei! Leute, die behaupten, es gibt keine Hexen sind als Ketzer zu bestrafen! Wollt ihr auf dem Scheiterhaufen enden?“ schreit er sie an.
Mechthilde zuckt vor diesem Ausbruch zurück, hebt die Hände hoch. Abwehrend, aber auch flehend.
"Die Beiden haben noch nie jemand etwas Böses getan“ stößt sie hervor. „Im Gegenteil. Mir haben sie in meinen schweren Stunden sehr geholfen", beharrt sie. Lässt sich nicht unterbrechen und erzählt, wie sehr ihr die beiden bei der Geburt von Katherina geholfen haben.
Marcus von Hohenstein hört mit eisigem Gesicht zu, dann erhebt er sich und geht, einige wenige Schritte von ihr entfernt,  auf und ab.
"Ist Euch klar, wie sehr Ihr Euch durch Eure Fürbitte selbst in Gefahr bringt?“
„Weiß denn Euer Mann von dem Besuch, den Ihr mir abstattet?" Seine Augen blicken lauernd, aber zugleich seltsam hoffnungsvoll.
"Nein! Er weiß nichts davon. Niemand weiß etwas davon.“
„Es war einzig und alleine meine Idee", antwortet sie schwach.
Plötzlich erkennend welch fürchterlichen Fehler sie gemacht hat.
Der Hexenrichter schweigt.
Hat ein Stück Holz ergriffen und hält es solange in die Flammen, bis es Feuer fängt.
Völlig unvermittelt macht er einige Schritte auf Mechthilde zu und hält ihr das glosende Holzscheit knapp vor das Gesicht.
Sie spürt die unglaubliche Hitze, die davon ausstrahlt, obwohl das Stück Holz noch  nicht einmal wirklich brennt. 
Entsetzt zuckt ihr Kopf zurück, und sie schlägt in einer automatischen Reaktion nach der Hand des Peinigers.
Höhnisch lachend tritt dieser einen Schritt zurück; wirft das Holzstück  in die Feuerstelle, wo es einen wirbelnden Funkenregen auslöst.
Dann wendet er sich Mechthilde wieder zu. Seine Miene ist angespannt,  und er spricht mit kalter Stimme.
"Das - und Schlimmeres erwartet Euch, wenn Ihr Euch weiterhin in die  Rechtsprechung einmischt."
Er wendet ihr mit einer schwer zu deutenden Geste den Rücken zu und starrt wieder in die Flammen.
Mechthilde erhebt sich mit zitternden Knien, greift leise nach ihrem Umhang und will sich davonstehlen.
"Halt, wohin so eilig?" lässt sie seine Stimme innehalten. "Vielleicht gibt es einen anderen Weg".
Seine Stimme hat wieder das seltsame Locken und Schmeicheln, das sie vorhin schon so verwirrt hat.
Fasziniert wendete sie sich ihm nochmals zu und steht vom Scheine der zuckenden Flammen überrieselt vor ihm. 
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Montag, 4. Mai 2015

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LESEPROBE:

„Sei nicht so gemein zu Teresa!“
Bridie Conally fauchte Angelina unvermutet so heftig an, dass diese erschrocken zusammenfuhr, sich aber gleich wieder fasste und mit kämpferisch glänzenden Augen und in die Hüften gestemmten Armen Briedie zu wandte.
Bereit ihr die Meinung zu sagen.
Aber diese war von Angelinas Reaktion überhaupt nicht beeindruckt. Blickte sie nur noch eine Spur verächtlicher an.
Briedie war ein irisches Model, dessen Markenzeichen die rotblonde, wilde Haarmähne, die strahlend blauen Augen und eine kleine, Sommersprossen übersäte Nase war. Dazu war sie von beeindruckender Körpergröße.
Das vermittelte bei so mancher Gelegenheit den Eindruck, mit ihr sei nicht gut Kirschenessen, vorsichtiger Rückzug sei angebracht.

Bridie hatte Teresa vom ersten Augenblick des Kennenlernens ins Herz geschlossen.
„Das Mädel hat Stil – im Gegensatz zu dir!“ flüsterte sie Angelina jetzt im Vorübergehen zu.
„Du weißt ganz genau, dass Teresa mehr als hübsch ist.“
„Sie wirft nur nicht so viel Geld für Kleider raus und legt nicht so viel Make-up auf wie du“, giftete Bridie dann noch abschließend in Angelinas Richtung. „Teresa ist nämlich von Natur aus schö-hön!“
„Was man übrigens nicht von allen Anwesenden behaupten kann“, ätzte Briedie dann weiter.
Sie war bekannt für ihre „den wunden Punkt der Kontrahentin treffenden Bemerkungen“.
Angelina griff sich daraufhin tatsächlich unwillkürlich an die Lippen, die sie vor kurzem hatte aufspritzen lassen, um sie noch üppiger erscheinen zu lassen; dachte an die Nasenoperation, die sie ebenfalls über sich hatte ergehen lassen.
An die Busenkorrektur zu denken, verbot sie sich im jetzigen Stadium…
„Schluss jetzt, Mädels! Streiten könnt ihr später!“ Tonis Stimme klang energisch durch den Backstage-Bereich.
Er musterte die sechs bildhübschen Models, die jetzt in Reih und Glied, geschminkt, frisiert - und bereits in seine außergewöhnlichen  Kreationen gekleidet - vor ihm standen.
Er atmete tief durch.
Bekam sein Lampenfieber allmählich in den Griff.
Jetzt war ja ohnedies nichts mehr zu ändern.
Das Schicksal nahm seinen Lauf.