Montag, 4. Mai 2015

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LESEPROBE:

„Sei nicht so gemein zu Teresa!“
Bridie Conally fauchte Angelina unvermutet so heftig an, dass diese erschrocken zusammenfuhr, sich aber gleich wieder fasste und mit kämpferisch glänzenden Augen und in die Hüften gestemmten Armen Briedie zu wandte.
Bereit ihr die Meinung zu sagen.
Aber diese war von Angelinas Reaktion überhaupt nicht beeindruckt. Blickte sie nur noch eine Spur verächtlicher an.
Briedie war ein irisches Model, dessen Markenzeichen die rotblonde, wilde Haarmähne, die strahlend blauen Augen und eine kleine, Sommersprossen übersäte Nase war. Dazu war sie von beeindruckender Körpergröße.
Das vermittelte bei so mancher Gelegenheit den Eindruck, mit ihr sei nicht gut Kirschenessen, vorsichtiger Rückzug sei angebracht.

Bridie hatte Teresa vom ersten Augenblick des Kennenlernens ins Herz geschlossen.
„Das Mädel hat Stil – im Gegensatz zu dir!“ flüsterte sie Angelina jetzt im Vorübergehen zu.
„Du weißt ganz genau, dass Teresa mehr als hübsch ist.“
„Sie wirft nur nicht so viel Geld für Kleider raus und legt nicht so viel Make-up auf wie du“, giftete Bridie dann noch abschließend in Angelinas Richtung. „Teresa ist nämlich von Natur aus schö-hön!“
„Was man übrigens nicht von allen Anwesenden behaupten kann“, ätzte Briedie dann weiter.
Sie war bekannt für ihre „den wunden Punkt der Kontrahentin treffenden Bemerkungen“.
Angelina griff sich daraufhin tatsächlich unwillkürlich an die Lippen, die sie vor kurzem hatte aufspritzen lassen, um sie noch üppiger erscheinen zu lassen; dachte an die Nasenoperation, die sie ebenfalls über sich hatte ergehen lassen.
An die Busenkorrektur zu denken, verbot sie sich im jetzigen Stadium…
„Schluss jetzt, Mädels! Streiten könnt ihr später!“ Tonis Stimme klang energisch durch den Backstage-Bereich.
Er musterte die sechs bildhübschen Models, die jetzt in Reih und Glied, geschminkt, frisiert - und bereits in seine außergewöhnlichen  Kreationen gekleidet - vor ihm standen.
Er atmete tief durch.
Bekam sein Lampenfieber allmählich in den Griff.
Jetzt war ja ohnedies nichts mehr zu ändern.
Das Schicksal nahm seinen Lauf.




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